# Warum die Hornhautdicke bei der Laserbehandlung zählt

Quellseite: https://www.kudretgozistanbul.com/de/blog/augenkrankheiten/warum-die-hornhautdicke-bei-der-laserbehandlung-zaehlt

**Autor:** Kudret Augen İstanbul | **Medizinische Prüfung:** Op. Dr. Mehmet Ali Özdil | **Datum:** 2026-09-06

> **Zusammenfassung:** Beim Augenlasern wird die Hornhaut neu geformt, deshalb muss sie für einen sicheren Eingriff ausreichend dick sein. Die Dicke wird vorher schmerzfrei per Pachymetrie gemessen; bei zu dünner Hornhaut kommen statt iLASIK und ReLEx SMILE PRO Alternativen wie PRK (No Touch) oder ICL infrage.

## Kurzinfos
- **Messung:** Pachymetrie mit dem Pachymeter, in Mikrometern, schmerzfrei und schnell
- **Grenze für iLASIK und ReLEx SMILE PRO:** Hornhaut unter 500 Mikrometern meist nicht geeignet
- **Alternativen bei dünner Hornhaut:** PRK (No Touch Laser) oder ICL
- **Nach dem Eingriff:** 24 Stunden nicht duschen, etwa 20 Tage kein Schwimmbad und kein Meer

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## Warum die Hornhautdicke zählt
Die Hornhaut ist die klare Vorderfläche des Auges; ihre Dicke ist der Abstand zwischen Vorder- und Rückfläche. Um Astigmatismus, Kurz- und Weitsichtigkeit auszugleichen, wird sie neu geformt und ein Anteil abgetragen. Ist sie zu dünn, kann sie Schaden nehmen und das Komplikationsrisiko steigt deutlich; Folgeprobleme können weitere Behandlungen nötig machen. Auch eine sehr dicke Hornhaut kann Probleme bereiten. Die Dicke ist individuell und wird von Genetik, früheren Erkrankungen und Alter beeinflusst.

## Verfahren und Hornhautdicke
- **iLASIK und ReLEx SMILE PRO:** bei einer Hornhaut unter 500 Mikrometern meist nicht geeignet.
- **PRK (No Touch):** Das Epithel wird entfernt und das darunterliegende Gewebe mit dem Laser neu geformt; für dünnere Hornhaut empfohlen, Eignung wird ärztlich beurteilt.
- **ICL:** betrifft die Hornhaut nicht und ist eine wirksame Möglichkeit bei dünner Hornhaut.

## Untersuchung vor dem Augenlasern
Bei jedem Patienten: Pachymetrie, Messung des Augeninnendrucks und weitere Tests sowie eine ausführliche Untersuchung des Auges. Geprüft wird, ob die Werte stabil sind und ob weitere Befunde vorliegen. Danach wird entschieden, ob Augenaufbau und Hornhaut geeignet sind, und das passende Verfahren gewählt.

## Nach der Laserbehandlung
- Ärztlichen Anweisungen folgen, Sonne meiden oder eine Brille mit besonderem Filter tragen, Auge nicht reiben.
- Stechen und Brennen sind normal und lassen nach einigen Tagen nach; trockene Augen oder Tränen sind möglich.
- In den ersten 24 Stunden nicht duschen; in der ersten Woche kein Wasser, keine Seife und kein Shampoo direkt ins Auge; etwa 20 Tage kein Schwimmbad und kein Meer.
- Ergebnis: Bei den meisten verbessert sich der Sehfehler sehr stark, manche verzichten ganz auf Brille und Kontaktlinsen. Bei sehr hohen Werten kann eine geringe Reststärke bleiben.

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## Häufig gestellte Fragen

**F: Warum zählt die Hornhautdicke bei der Laserbehandlung?**
A: Die Hornhaut wird mit dem Laser neu geformt; für einen sicheren Eingriff ist eine ausreichende Dicke nötig.

**F: Kann ich mit einer dünnen Hornhaut nicht gelasert werden?**
A: Manche Verfahren sind dann nicht geeignet, Alternativen wie PRK oder ICL sind jedoch möglich. Das beurteilt die Ärztin oder der Arzt.

**F: Wie wird die Hornhautdicke gemessen?**
A: Mit der Pachymetrie, auf Mikrometer genau, schmerzfrei und schnell.

**F: Was kann nach der Laserbehandlung auftreten?**
A: In den ersten Tagen Stechen, Brennen oder Trockenheit; das lässt meist innerhalb weniger Tage nach.

**F: Wird mein Sehen danach vollständig klar?**
A: Ziel ist es laut FAQ, den Sehfehler auf null zu bringen. Der Fließtext schränkt ein, dass bei sehr hohen Werten manchmal eine geringe Stärke bleibt und weiter Brille oder Kontaktlinsen getragen werden.

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## Quellen
- Preoperative Evaluation for LASIK Surgery, EyeWiki (AAO)
- Photorefractive Keratectomy, EyeWiki (AAO)
- Phakic Intraocular Lenses, EyeWiki (AAO)
