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Kann man im Sommer eine Kataraktoperation machen?

Kann man im Sommer eine Kataraktoperation machen?
Augenkrankheiten

Kann man im Sommer eine Kataraktoperation machen?

Die Frage, ob man im Sommer eine Kataraktoperation machen kann, beschäftigt alle, die diesen Eingriff in der Sommerzeit planen. Der Katarakt ist eine Augenerkrankung, die besonders mit höherem Alter auftritt. Wird sie nicht früh erkannt und schreitet sie fort, kann sie zu einem bleibenden Verlust des Sehens führen. Deshalb sind frühe Erkennung und Behandlung sehr wichtig. Der Katarakt entsteht durch Eiweiß, das sich in der Augenlinse ablagert. Im Auge liegt eine klare Linse, die das Licht bricht und das Bild an die übrigen Teile des Auges weiterleitet. Verliert diese Linse ihre Klarheit, lässt das Sehen immer mehr nach. Ohne frühes Eingreifen wird die Linse immer undurchsichtiger, und weil das einfallende Licht nicht mehr gut gebrochen wird, lässt das Sehvermögen stark nach. Weil das Licht nicht mehr hindurchtritt, führt der Katarakt zu einem starken Verlust des Sehens und mit der Zeit zur Erblindung. Er macht sich auf viele Weisen bemerkbar. Eine Kataraktoperation im Sommer bringt keine Nachteile mit sich, die ärztlichen Empfehlungen sollten jedoch unbedingt beachtet werden. Bis die Heilung abgeschlossen ist, ist es wichtig, etwa 20 Tage lang nicht ins Schwimmbad zu gehen. Auch wenn es regelmäßig gereinigt wird, kann das Wasser Erreger enthalten, und Chlor kann am Auge zu Beschwerden führen.

Wodurch entsteht Katarakt?

Fragen wie wodurch Katarakt entsteht und welche Ursachen er hat kommen häufig auf. Ein Katarakt kann mit dem Alter zu jeder Zeit auftreten. Er entsteht, wenn die natürliche Linse hinter der Pupille, die das Licht bricht, ihre Aufgabe verliert. Diese Linse trübt sich ein und wird matt, sodass sie das Sehen behindert. Dazu führen viele Umstände. Besonders eine starke Sonneneinstrahlung und der ungeschützte Blick in die Sonne können das Risiko erhöhen. Bei Menschen mit Diabetes tritt ein Katarakt häufiger auf. Auch ein Bluthochdruck ist ein Auslöser. Erbliche Gründe, das Altern und Einflüsse aus der Umgebung können ebenfalls dazu führen. Starker Alkohol- und Tabakkonsum erhöht dieses Risiko. Weitere Ursachen sind:
  • Frühere Augenoperationen
  • Verletzungen des Auges
  • Die lange, unkontrollierte Anwendung von Steroiden
  • Strahlung im Rahmen einer Krebsbehandlung
  • Eine starke Sonneneinstrahlung
  • Einflüsse aus der Umgebung
  • Erbliche Faktoren und das Alter
Steroide und Tropfen, die zur Behandlung einer Uveitis im Bereich der Uvea zum Einsatz kommen, gehören zu den Faktoren, die das Risiko erhöhen. Betroffene kommen meist mit Beschwerden wie einem verschleierten und unscharfen Sehen und einer stärkeren Blendung in die Praxis. Besonders weil entgegenkommendes Licht in der Nacht nicht klar gesehen wird, kann das Autofahren eingeschränkt sein. Kataraktoperation

Zeichen von Katarakt

Zu den häufigsten Zeichen gehört eine starke Empfindlichkeit gegenüber Licht. Zu den Zeichen von Katarakt gehören ein verschwommenes Sehen und Blendung. Er tritt ab einem Alter von 55-60 Jahren häufiger auf, kann jedoch auch in jungen Jahren auftreten. Zu den häufigsten Zeichen gehören:
  • Kopfschmerzen und müde Augen
  • Eine starke Lichtempfindlichkeit
  • Linien oder Ringe um Lichtquellen
  • Blasser wirkende Farben
  • Schwierigkeiten beim Sehen in der Nacht
  • Ein verschwommenes oder verschleiertes Sehen
  • Ein besseres Sehen in der Nähe ohne Lesebrille
  • Ein häufiger Wechsel der Werte
  • Schwierigkeiten beim Autofahren
  • Eine nachlassende oder fehlende Tiefenwahrnehmung
  • Der Bedarf an mehr Licht beim Lesen von Zeitschriften, Büchern und Zeitungen
Weil sich die klare Augenlinse eintrübt, wird das Sehen immer schlechter. Weil durch diese Linse nicht genug Licht tritt, wird mehr Licht gebraucht. Es gibt verschiedene Formen des Katarakts, die Zeichen sind jedoch bei allen gleich.

Formen des Katarakts

Die Formen des Katarakts werden in zwei Gruppen unterteilt: den angeborenen und den altersbedingten Katarakt. Der angeborene Katarakt tritt von der Geburt an, also schon beim Säugling, auf. Dabei verliert die Linse an einem oder an beiden Augen ihre Klarheit. Erkrankungen und Infektionen in der Schwangerschaft sowie eingenommene Medikamente erhöhen die Wahrscheinlichkeit dafür. Manchmal tritt er auch ohne erkennbaren Grund auf. Der altersbedingte Katarakt tritt ab einem Alter von 55-60 Jahren häufiger auf und beginnt mit einem allmählich nachlassenden Sehen. Das Risiko ist bei Menschen mit Bluthochdruck und Diabetes deutlich höher. Bei Menschen mit Diabetes treten häufig auch ein Schaden am Sehnerv und ein Glaukom auf. Ein Katarakt schreitet meist über Jahre langsam fort; einer Behandlung im Sommer steht nichts entgegen. Kataraktoperation

Wie wird Katarakt behandelt?

Die klarste Antwort auf die Frage, wie Katarakt behandelt wird, ist die Kataraktoperation. Ein Katarakt lässt sich nur so beseitigen. Heute ist die Phakoemulsifikation das Standardverfahren: Die getrübte Linse wird über einen kleinen Schnitt mit Ultraschall zerkleinert und abgesaugt, anschließend wird eine Kunstlinse eingesetzt. Früher kamen vor allem zwei ältere Techniken zum Einsatz:
  • Intrakapsuläre Kataraktextraktion
  • Extrakapsuläre Kataraktextraktion
Wird die Behandlung dieses Befunds, der einen Eingriff erfordert, aufgeschoben, kann im Bereich um die Pupille ein weißer Katarakt entstehen. Bei der Behandlung werden auch Möglichkeiten für das Sehen in der Ferne, in der Nähe und in mittlerer Entfernung angeboten. Nach dem allgemeinen Gesundheitszustand wird der Eingriff geplant und durchgeführt. Nach der Kataraktoperation sind ärztliche Kontrollen wichtig. Zudem sollten die Anweisungen beachtet und Tropfen oder Mittel genau nach Vorgabe angewendet werden. Duschen ist möglich, in den ersten Tagen sollten jedoch kein Wasser und keine Seife ins Auge gelangen. Außerdem wird empfohlen, etwa 20 Tage lang nicht ins Schwimmbad oder ins Meer zu gehen. Das Auge sollte keinen Stoß erleiden und nicht mit Fremdkörpern oder Chemikalien in Berührung kommen. Solange darauf geachtet wird, lässt sich eine Kataraktoperation zu jeder Zeit durchführen. Es gibt keine Jahreszeit, die dafür besonders empfohlen wird. Wenn das Sehen so weit nachlässt, dass es belastet und den Alltag beeinträchtigt, sollte der Eingriff sofort erfolgen. Auch wenn ein Katarakt meist langsam fortschreitet, sollte die Operation nicht unnötig aufgeschoben werden, sobald er den Alltag einschränkt.

Kann man im Sommer eine Augenlaserbehandlung machen? Hier geht es zum Beitrag.

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Quellen

  1. 1.Cataracts · NEI
  2. 2.Cataract surgery · NHS

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