
Was kostet eine Angiografie des Auges?
- Kudret Augen Istanbul
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- Medizinisch geprüft von Op. Dr. Mehmet Ali Özdil
Was ist eine Angiografie des Auges?
Fragen wie was eine Angiografie des Auges ist und wie sie durchgeführt wird werden häufig gestellt. Bei der Angiografie werden die Gefäße im Auge sichtbar gemacht. Dabei kommt ein spezieller Farbstoff zum Einsatz, mit dem sich Verschlüsse und Leckagen im Auge erkennen lassen. Die Durchblutung der Gefäße in der Netzhaut wird mit einer besonderen Kamera aufgezeichnet. Die Angiografie hat bei der Diagnose vieler Erkrankungen einen wichtigen Platz. Auch wenn der Name an einen größeren Eingriff denken lässt, werden mit diesem Verfahren lediglich die Gefäße und Strukturen des Auges dargestellt. Es ist schmerzfrei. Für eine Weile kann das Sehen verschwommen sein. Das Verfahren wird nicht bei jeder Untersuchung angewendet. Es wird eingesetzt, wenn Auffälligkeiten bemerkt wurden und geklärt werden soll, worin die Ursache liegt. Es dauert nur kurz, und danach kann der Alltag fortgesetzt werden. Die Angiografie wird häufig bei der Diagnose folgender Erkrankungen eingesetzt:- Netzhautgefäßverschluss: Er gehört zu den Erkrankungen, die zu plötzlichem Sehverlust führen. Er macht sich meist nicht deutlich bemerkbar, ist aber dafür bekannt, das Sehen plötzlich zu beeinträchtigen.
- Veränderungen im Auge: Sie wird eingesetzt, um Raumforderungen in der Netzhaut und in anderen Bereichen zu erkennen.
- Diabetische Retinopathie: Sie tritt bei Menschen mit Diabetes häufig auf. Zur Erkennung der geschädigten Gefäße im Auge wird die Angiografie eingesetzt.
- Uveitis und Entzündungen am Auge: Bei Entzündungen und bei einer Uveitis kann sich in der Netzhaut ein Ödem bilden. Daneben treten Leckagen auf. Um sie zu erkennen, wird die Angiografie genutzt.

Wie läuft eine Angiografie des Auges ab?
Wer zum ersten Mal von diesem Verfahren hört, sucht meist auch nach der Antwort auf die Frage, wie eine Angiografie des Auges abläuft. Das Verfahren dauert kurz und ist schmerzfrei. Damit es durchgeführt werden kann, sind einige Vorbereitungen nötig. Zur Vorbereitung werden spezielle Augentropfen gegeben, damit sich die Pupille weitet. So lassen sich die Gefäße und Strukturen der Netzhaut besser erkennen. Die Patientin oder der Patient wird über das Verfahren aufgeklärt und gibt die Zustimmung. Nach der Vorbereitung wird ein Zugang am Arm gelegt und darüber der Farbstoff gegeben. Mit besonderen Kameras wird verfolgt, wie der Farbstoff durch die Gefäße des Auges fließt. Der Blutfluss wird aufgezeichnet, und Verschlüsse oder Leckagen werden sofort erkannt, während der Farbstoff die Gefäße durchläuft. Dank der Aufzeichnungen lassen sich genauere Auswertungen vornehmen. Anschließend werden die Bilder ausführlich beurteilt. Auf Grundlage der gewonnenen Informationen wird die passende Behandlung geplant. Nach dem Verfahren können leichte Nebenwirkungen auftreten. Sie sind völlig normal und vergehen innerhalb weniger Stunden. Dazu gehören:- Übelkeit
- Verschwommenes Sehen
- Allergische Reaktionen wie Juckreiz und Rötung
- Eine Verfärbung der Haut
- Eine vorübergehende Verfärbung des Urins, der gelb-orange erscheint
Arten der Augenangiografie
Je nach Patientin, Patient und Befund kommen verschiedene Arten der Augenangiografie zum Einsatz:- Indocyaningrün-Angiografie (ICG): Sie wird bevorzugt, um die Aderhautgefäße unter der Netzhaut deutlicher darzustellen und genauer zu beurteilen.
- Fluoreszeinangiografie (FAG): Sie ist das häufigste Verfahren, um die Netzhautgefäße klar darzustellen und die nötigen Befunde zu erheben.
Wann ist eine Augenangiografie nicht geeignet?
Bei einer schweren Nierenschwäche oder wenn früher bereits eine schwere allergische Reaktion auf Fluoreszein aufgetreten ist, kann eine Angiografie des Auges nicht geeignet sein. Deshalb werden vor der Untersuchung die Krankengeschichte und die eingenommenen Medikamente genau beurteilt.Häufig gestellte Fragen
- 1
Bei wem wird eine Augenangiografie durchgeführt?
Sie wird bei Netzhautgefäßverschlüssen, bei diabetischer Retinopathie, bei einer Uveitis, bei bestimmten Raumforderungen im Auge und bei Verdacht auf Gefäßleckagen eingesetzt. Sie wird nicht routinemäßig bei allen durchgeführt, sondern nach dem Befund der Untersuchung entschieden. - 2
Muss ich vorher nüchtern sein?
Manche Zentren empfehlen eine leichte Mahlzeit, andere einige Stunden ohne Essen. Auch Ihre Medikamente und ein bestehender Diabetes spielen eine Rolle. Deshalb sollten Sie vor der Untersuchung immer die Hinweise des durchführenden Zentrums einholen. - 3
Darf ich danach Auto fahren?
Weil Tropfen zur Weitstellung der Pupille verwendet werden, können danach einige Stunden lang verschwommenes Sehen und Lichtempfindlichkeit auftreten. Deshalb wird empfohlen, am selben Tag nicht zu fahren und in Begleitung zu kommen. Wie lange es dauert, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. - 4
Übernimmt die Krankenversicherung die Kosten?
Ob die Kosten übernommen werden, hängt von der Diagnose, von der durchführenden Einrichtung und von den Bedingungen der Versicherung ab. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte unmittelbar an Ihre Krankenversicherung und an die Klinik. - 5
Warum unterscheiden sich die Preise von Zentrum zu Zentrum?
Die Technik der verwendeten Geräte, die Lage des Zentrums, die Erfahrung der Ärztin oder des Arztes, zusätzlich nötige Untersuchungen und die Preisgestaltung der Einrichtung wirken sich auf die Kosten aus. Achten Sie deshalb nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Zuverlässigkeit der Versorgung und die Erfahrung des Zentrums.



