
Wirkt sich Diabetes auf die Augen aus?
- Kudret Augen Istanbul
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- Medizinisch geprüft von Op. Dr. Mehmet Ali Özdil
Die Folgen von Diabetes für die Augengesundheit
Zu den Folgen von Diabetes für die Augengesundheit gibt es sehr viele Untersuchungen. Diabetes ist eine der weltweit häufigsten Erkrankungen und betrifft auch andere Organe. Besonders auf die Augen hat er große Folgen. Diabetes führt an vielen Stellen des Körpers und auch am Auge zu Beschwerden. Besonders die Netzhaut, einer der wichtigsten Teile des Auges, ist betroffen. Bei der Retinopathie, also bei Befunden an der Netzhaut, schwächt ein lange hoher Blutzucker die Wände der feinen Gefäße in der Netzhaut und kann zu Verschlüssen, zum Austritt von Flüssigkeit und zu Blutungen führen. Ein Bluthochdruck, der mit dem Diabetes einhergeht, kann diesen Schaden verstärken. Wird das nicht früh erkannt und behandelt, kann ein bleibender Verlust des Sehens entstehen. Zu den Befunden, die Diabetes verursacht, gehören:- Glaukom: Durch einen erhöhten Augeninnendruck steigt der Druck im Auge, und das Innere nimmt Schaden. Mit dem Schaden an den Gefäßen ist das Innere des Auges beeinträchtigt. Das führt auch zu einem Schaden am Sehnerv.
- Katarakt: Bei Diabetes ist die Wahrscheinlichkeit für einen Katarakt deutlich höher. Manchmal tritt er auch in jungen Jahren auf.
Die Folgen von Diabetes für das Sehen
Die Folgen von Diabetes für das Sehen sind weltweit bekannt. Menschen mit Diabetes können mit der Zeit Befunden begegnen, die die Augengesundheit beeinträchtigen. Um zu klären, ob der Diabetes die Augen betrifft, ist eine augenärztliche Untersuchung nötig. Das in einer frühen Phase zu erkennen ist sehr wichtig. Bei Menschen mit Diabetes können ein Katarakt, ein Glaukom und eine diabetische Retinopathie auftreten. Die diabetische Retinopathie entsteht durch einen Schaden an den Blutgefäßen der Netzhaut. In fortgeschrittenen Phasen kann sie zur Erblindung führen. Menschen mit Diabetes sollten auf einige Zeichen achten, um zu erkennen, ob der Diabetes die Augen betrifft:- Eine Veränderung des Kontrasts der Farben
- Ein verschwommenes Sehen
- Eine veränderte Wahrnehmung von Farben
- Eine nachlassende Sehschärfe oder Schwierigkeiten beim Sehen in der Ferne und in der Nähe
Was Menschen mit Diabetes tun können
Diabetes gehört zu den weltweit häufigsten Erkrankungen. Er beeinträchtigt die Lebensqualität in großem Maße und kann auch andere Systeme des Körpers betreffen. Deshalb ist es wichtig, vorzubeugen. So lassen sich viele Beschwerden vermeiden. Dass Diabetes die Augen betrifft, ist nicht selten. Er wirkt auf viele Teile des Sehens, vom Sehnerv bis zur Netzhaut. Damit solche Befunde nicht entstehen, sollte der Blutzucker regelmäßig kontrolliert und im Griff gehalten werden. Wer den Blutzucker regelmäßig kontrolliert, kann ihn mit Medikamenten oder mit der Ernährung ins Gleichgewicht bringen. Das ist für die Augengesundheit entscheidend. Darüber hinaus sollten regelmäßige augenärztliche Kontrollen erfolgen, und bei einer frühen Erkennung sollte sofort mit der Behandlung begonnen werden.
Behandlung der diabetischen Retinopathie
Der häufigste Befund am Auge bei Diabetes ist die diabetische Retinopathie. Für ihre Behandlung ist eine frühe Erkennung wichtig. Sie entsteht, wenn die Gefäße in der Netzhaut durch den Diabetes Schaden nehmen und sogar bluten. Ein schlecht geführter Diabetes kann zu vielen weiteren Beschwerden führen. Deshalb sollten Betroffene sowohl auf ihre Blutwerte als auch auf ihre Augengesundheit sehr achten und die Kontrollen nicht aussetzen. Die diabetische Retinopathie richtet sich nach der Phase und dem Befund. In der frühen Phase genügen meist ein gut geführter Blutzucker und regelmäßige augenärztliche Untersuchungen, in fortgeschrittenen Phasen können Injektionen in das Auge, eine Laserbehandlung und in manchen Fällen Eingriffe wie eine Vitrektomie nötig sein. Nach dem Ausmaß und dem Befund wird die Behandlung geplant. Menschen mit Diabetes werden von ihrer Ernährung und ihrer Lebensweise stark beeinflusst. Damit solche Befunde nicht entstehen oder früh erkannt werden, sind regelmäßige Kontrollen unbedingt nötig. Mit Kontrollen des Blutzuckers und augenärztlichen Untersuchungen lassen sich Erkrankungen behandeln, bevor sie fortschreiten.Häufig gestellte Fragen
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Wirkt sich Diabetes auf die Augen aus?
Ja, ein Diabetes, der lange nicht gut im Griff ist, kann die Augen beeinträchtigen. Zu den häufigsten Befunden gehören die diabetische Retinopathie, ein Katarakt und ein Glaukom. Mit regelmäßigen augenärztlichen Untersuchungen und einer Kontrolle des Blutzuckers lassen sich diese Risiken deutlich senken. Weil jeder Befund anders ist, sollten Sie Ihr persönliches Risiko unbedingt augenärztlich beurteilen lassen. - 2
Welche Zeichen hat die diabetische Retinopathie?
In der frühen Phase zeigt sie meist keine Zeichen. In fortgeschrittenen Phasen können ein verschwommenes Sehen, dunkle oder blinde Stellen im Gesichtsfeld, blassere Farben oder eine nachlassende Sehschärfe auftreten. Auch ohne diese Beschwerden sollten Menschen mit Diabetes die regelmäßigen Untersuchungen nicht aussetzen. - 3
Ich habe Diabetes, wie oft sollte ich zur Augenkontrolle?
Allgemein wird Menschen mit Diabetes mindestens einmal im Jahr eine ausführliche augenärztliche Untersuchung empfohlen. Je nachdem, wie gut Ihr Blutzucker im Griff ist und welche Befunde vorliegen, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kürzere Abstände wählen. Für den passenden Plan ist ein augenärztliches Gespräch wichtig. - 4
Führt die diabetische Retinopathie immer zur Erblindung?
Bleibt sie unbehandelt und schreitet sie weit fort, kann sie bei manchen zu einem schweren Verlust des Sehens führen. Mit einer frühen Erkennung, einem gut geführten Blutzucker, regelmäßigen Untersuchungen und bei Bedarf mit Laser, Injektionen oder einer Vitrektomie lässt sich dieses Risiko deutlich senken. Jeder Verlauf ist anders, für eine persönliche Beurteilung sollten Sie ärztlichen Rat einholen. - 5
Was wird bei der Behandlung gemacht?
Grundlage ist es, Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin gut im Griff zu halten. In frühen Phasen genügt manchmal eine regelmäßige Kontrolle. In fortgeschrittenen Phasen kommen Injektionen in das Auge, eine Laserbehandlung und in manchen Fällen eine Vitrektomie zum Einsatz. Was für Sie passt, entscheidet Ihre Augenärztin oder Ihr Augenarzt nach den Befunden am Augenhintergrund.



