
Warum die Hornhautdicke bei der Laserbehandlung zählt
- Kudret Augen Istanbul
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- Medizinisch geprüft von Op. Dr. Mehmet Ali Özdil
Die Bedeutung der Hornhautdicke beim Augenlasern
Die Bedeutung der Hornhautdicke ist sehr groß. Ist die Hornhaut nicht ausreichend dick, lassen sich manche Laserverfahren nicht anwenden. Weil dabei Astigmatismus, Kurz- und Weitsichtigkeit ausgeglichen werden sollen, wird die Hornhaut neu geformt. Ist die Hornhaut sehr dünn, steigt das Risiko für Komplikationen deutlich. Komplikationen an der Hornhaut können zu weiteren Sehproblemen führen, und um diese zu beheben, können andere Behandlungen nötig werden. Auch eine sehr dicke Hornhaut kann zu Problemen führen, weshalb vor dem Eingriff alle Kontrollen erfolgen sollten. Die Hornhautdicke wird vor der Augenlaserbehandlung unbedingt ärztlich gemessen. Diese Messungen erfolgen schmerzfrei mit besonderen Geräten.
Die Messung der Hornhautdicke
Die Messung der Hornhautdicke erfolgt mit einem besonderen Gerät, dem Pachymeter. Diese Untersuchung heißt Pachymetrie. Dabei blickt die Patientin oder der Patient in das Gerät, und die Hornhaut wird in Mikrometern gemessen. Es gibt verschiedene Verfahren der Augenlaserbehandlung, etwa iLASIK, ReLEx SMILE PRO, PRK und No Touch. Damit jedes Verfahren gelingt, muss die Hornhautdicke ausreichen. Bei iLASIK und ReLEx SMILE PRO wird eine Hornhaut unter 500 Mikrometern meist nicht als geeignet angesehen, dann kommen jedoch Alternativen wie PRK (No Touch Laser) oder ICL infrage. Ein weiteres häufig durchgeführtes Verfahren ist die PRK. Sie wird für Menschen mit einer dünneren Hornhaut empfohlen. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, sollte jedoch ärztlich beurteilt werden. Auch für Menschen mit einer dünnen Hornhaut gibt es viele Wege, einen Sehfehler auszugleichen. Laserverfahren wie iLASIK und ReLEx SMILE PRO sind dafür nicht geeignet, ICL und PRK sind dagegen Alternativen für alle, deren Hornhaut dünner als der Durchschnitt ist. Bei der PRK wird die äußere Schicht der Hornhaut, das Epithel, entfernt und das darunter liegende Gewebe mit dem Laser neu geformt. Dieses Verfahren eignet sich für Menschen mit einer dünnen Hornhaut. Das Einsetzen einer ICL betrifft die Hornhaut nicht. Es gehört zu den wirksamen Möglichkeiten, die für Menschen mit einer dünnen Hornhaut empfohlen werden.Die Untersuchung vor dem Augenlasern
Die Untersuchung vor dem Augenlasern erfolgt bei jeder Patientin und jedem Patienten. Vor der Behandlung wird ausführlich beurteilt. Es erfolgen die Pachymetrie und Messungen wie die des Augeninnendrucks. Danach steht fest, ob der Aufbau des Auges und die Hornhaut für den Eingriff geeignet sind. Bei der Untersuchung erfolgen viele Tests, darunter die Messung der Hornhautdicke. Für alle, die als geeignet gelten, wird anschließend der Eingriff geplant. Die Hornhautdicke wird dabei besonders beurteilt. Aus den gewünschten oder empfohlenen Verfahren wird das passende ausgewählt. Die Tests vor dem Eingriff umfassen neben der Hornhautdicke eine ausführliche Untersuchung des Auges. Es wird geprüft, ob die Werte stabil sind und ob weitere Befunde vorliegen.
Worauf nach der Augenlaserbehandlung zu achten ist
Worauf nach der Augenlaserbehandlung zu achten ist, wird vor und nach dem Eingriff ärztlich erklärt. Jeder Eingriff trägt ein gewisses Risiko. Auch bei Augenoperationen gibt es naturgemäß Risiken. Was während des Eingriffs geschieht und wie der Befund aussieht, ist dabei sehr wichtig. Diese Risiken werden vorher besprochen. Nach der Augenlaserbehandlung sind einige häufige Nebenwirkungen möglich, und sie gehören dazu. Danach ist es sehr wichtig, den ärztlichen Anweisungen zu folgen, die Sonne zu meiden oder sich zu schützen und das Auge nicht zu reiben. Es können ein Stechen und ein Brennen auftreten. Das ist ganz normal. Diese Zeichen halten einige Tage an und lassen dann nach. Darüber hinaus können trockene Augen oder Tränen auftreten. Für die ärztlich festgelegte Zeit sollte die Sonne gemieden oder eine Brille mit besonderem Filter getragen werden. Außerdem gilt: In den ersten 24 Stunden nicht duschen; in der ersten Woche kein Wasser, keine Seife und kein Shampoo direkt ins Auge; etwa 20 Tage nicht ins Schwimmbad oder Meer. Bei den meisten Behandelten verbessert sich der Sehfehler in sehr großem Maße. Manche verzichten danach vollständig auf Brille und Kontaktlinsen. Bei sehr hohen Werten sinken diese, doch manchmal bleibt eine geringe Stärke, sodass eine Brille oder Kontaktlinsen weiter getragen werden. Bei geringen Werten kommt manchmal auch das nicht mehr infrage. Dank des technischen Fortschritts verlaufen Eingriffe heute sehr viel einfacher und schneller. Dazu gehören auch die Augenlaserbehandlungen. Durch die Technik wächst das Vertrauen in die Verfahren der Augenchirurgie mit jedem Tag. Mit einer erfahrenen Fachärztin oder einem erfahrenen Facharzt und hochwertigem Instrumentarium lässt sich die Behandlung ohne Sorge angehen.Häufig gestellte Fragen
- 1
Warum zählt die Hornhautdicke bei der Laserbehandlung?
Die Hornhaut wird mit dem Laser neu geformt. Für einen sicheren Eingriff ist eine ausreichende Dicke nötig. - 2
Kann ich mit einer dünnen Hornhaut nicht gelasert werden?
Manche Verfahren sind dann nicht geeignet, Alternativen wie PRK oder ICL sind jedoch möglich. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt beurteilt das. - 3
Wie wird die Hornhautdicke gemessen?
Mit der Pachymetrie wird auf Mikrometer genau gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und schnell. - 4
Was kann nach der Laserbehandlung auftreten?
In den ersten Tagen ein Stechen, ein Brennen oder Trockenheit. Das lässt meist innerhalb weniger Tage nach. - 5
Wird mein Sehen danach vollständig klar?
Ziel der Laserbehandlung ist es, den Sehfehler auf null zu bringen.Zu den Preisen für Kontaktlinsen geht es hier.



