
Was tun bei grünem Star?
- Kudret Augen Istanbul
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- Medizinisch geprüft von Op. Dr. Mehmet Ali Özdil
Wie entsteht ein Glaukom?
Auf die Frage, wie ein Glaukom entsteht, lautet die Antwort in den meisten Fällen: durch einen erhöhten Druck im Auge. Steigt der Druck im Inneren des Auges, beginnt der Sehnerv Schaden zu nehmen. Nicht jeder Mensch mit erhöhtem Augeninnendruck hat jedoch ein Glaukom. Die Erkrankung entsteht aus vielen Gründen. Im Inneren des Auges wird eine Flüssigkeit gebildet, die wieder abfließt. Manchmal kann sie nicht abfließen und staut sich. Dadurch steigt der Druck im Auge. Die Flüssigkeit, die in der Gefäßschicht des Auges gebildet wird, ist für die Gesundheit des Auges wichtig. Bleibt sie im Auge und fließt sie nicht ab, schädigt sie mit der Zeit die Gefäße und Nerven im Auge.Wer ist betroffen?
Eine weitere häufige Frage lautet, wer ein Glaukom bekommt. Weil es auch genetische Ursachen hat, lässt sich keine klare Altersgrenze nennen. Bei der Beurteilung des Risikos zeigt sich jedoch, dass die Veranlagung ab 40 Jahren zunimmt. Gibt es in der Familie Betroffene, steigt die Wahrscheinlichkeit ebenfalls.
Risikofaktoren für ein Glaukom
Zu den Ursachen gehören viele körperliche Faktoren. Dazu kann auch Diabetes gehören. Diabetes beeinträchtigt die Nerven im Körper stark. Je nach Blutzuckerspiegel entstehen zahlreiche Erkrankungen der Nerven. Bei Menschen mit Diabetes sind Beschwerden an Augen und Sehen weit verbreitet. Auch bei Erkrankungen der Schilddrüse ist das Risiko erhöht. Verletzungen des Auges sind ein weiterer Faktor. Bei schweren Verletzungen, die den Druck im Auge erhöhen, bei Veränderungen der Netzhaut und bei Tumoren des Auges steigt das Risiko deutlich. Auch nach manchen Augenoperationen kann ein erhöhter Druck auftreten. Auch die genetische Veranlagung ist ein großer Risikofaktor. Zudem begünstigt eine starke Kurzsichtigkeit ein Glaukom. Eine lange Behandlung mit Kortison und weitere äußere Einflüsse können ebenfalls dazu führen. Das Risiko erhöhen:- Migräne
- Behandlung mit Kortison
- Genetische Veranlagung
- Diabetes
- Hoher oder niedriger Blutdruck
- Starke Kurzsichtigkeit und starke Weitsichtigkeit
- Verletzungen des Auges
- Familiäre Häufung
Zeichen eines Glaukoms
Die Zeichen eines Glaukoms ähneln denen anderer Augenerkrankungen. Deshalb lässt sich ohne ärztliche Untersuchung keine Diagnose stellen. Das häufige Offenwinkelglaukom verursacht meist lange keine Beschwerden. Bei einem akuten Winkelblock können dagegen auftreten:- Plötzliche starke Augenschmerzen
- Rötung des Auges
- Zeitweise verschwommenes Sehen
- Lichthöfe um Lichtquellen in der Nacht
- Übelkeit
- Schmerzen an Stirn und Kopf
Behandlung des Glaukoms
Die Behandlung richtet sich nach dem Befund. Man unterscheidet das Offenwinkel- und das Engwinkelglaukom. Festgestellt wird es mit:- Der Messung des Augeninnendrucks
- Der computergestützten Gesichtsfelduntersuchung
- OCT
- Der Untersuchung des Sehnervs
- HRT
- Medikamente
- Operative Eingriffe
- Laserbehandlung



