
Was ist Makuladegeneration?
- Kudret Augen Istanbul
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- Medizinisch geprüft von Op. Dr. Mehmet Ali Özdil
Formen der Makuladegeneration
Die Formen der Makuladegeneration werden in eine feuchte und eine trockene Form unterteilt. Die trockene Form gehört zu den häufigsten. Sie schreitet sehr langsam fort und beeinträchtigt das Sehen in den ersten Phasen kaum. Bis sie das Sehen beeinträchtigt, dauert es nahezu zehn Jahre. Weil die Rückstände, die sich im gelben Fleck ablagern, nicht abgebaut werden, entstehen weiße und gelbe punktförmige Herde, die Drusen heißen. Nehmen diese Punkte zu, werden die Nervenzellen geschädigt. Deshalb lässt das Sehen mit der Zeit nach. Die feuchte Form kann dagegen zu einem plötzlichen Verlust des Sehens führen. Die Sehprobleme sind dabei schmerzfrei. Deshalb werden sie bis zum Arztbesuch manchmal nicht bemerkt. Bei der feuchten Form entstehen zusammen mit der Störung der Versorgung neue Gefäße. Diese Gefäße wachsen unkontrolliert und beginnen zu bluten.
Bei wem tritt Makuladegeneration auf?
Fragen wie bei wem Makuladegeneration auftritt oder wodurch sie entsteht kommen sehr häufig auf. Weil diese Erkrankung in höherem Alter auftritt, ist die Wahrscheinlichkeit in jungen Jahren sehr gering. Mit dem Alter arbeiten die Funktionen des Körpers nicht mehr wie früher, sodass sich an manchen Stellen Veränderungen zeigen. Der gelbe Fleck gehört dazu. Die Makuladegeneration tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf und wird mit dem Alter häufiger. Zu den wichtigsten Ursachen gehören:- Eine starke Sonneneinstrahlung
- Eine genetische Veranlagung
- Tabak- und Alkoholkonsum
Zeichen der Makuladegeneration
Die Zeichen der Makuladegeneration machen sich in den ersten Phasen kaum bemerkbar. Zunächst sind die Beschwerden sehr leicht oder unbestimmt, in fortgeschrittenen Phasen nehmen sie zu. Wenn Gegenstände kleiner oder größer erscheinen, als sie sind, wenn beim Blick ins Licht Störungen auftreten oder wenn in der Mitte des Blickfelds ein dunkler Fleck erscheint, kann das auf eine Makuladegeneration hinweisen. Zu den Zeichen gehören:- Linien beim Blick ins Licht
- Gerade Linien, die verzerrt oder wellig erscheinen
- Verschwommenes Sehen
- Ein verschwommenes Zentrum des Gesichtsfeldes bei klaren Rändern
- Gegenstände, die kleiner oder größer erscheinen, als sie sind
Diagnose und Behandlung der Makuladegeneration
Die Diagnose und Behandlung sind sehr wichtige Schritte. Weil die Makuladegeneration schwer zu erkennen ist, zeigt sie sich meist bei Routineuntersuchungen. Da sie unauffällig fortschreitet und anfangs keine Zeichen zeigt, ist sie sehr schwer zu erkennen. Menschen in höherem Alter sollten auch ohne Beschwerden mindestens einmal im Jahr zur Untersuchung gehen. Für eine frühe Erkennung und Behandlung sind regelmäßige Kontrollen sehr wichtig. Bei einem Verdacht erfolgen viele Untersuchungen, etwa mit dem Biomikroskop, ein Gesichtsfeldtest und eine Prüfung der Sehschärfe. Aus den Befunden wird die Diagnose gestellt. Dabei wird die Pupille manchmal mit Tropfen erweitert, sodass der hintere Teil des Auges mit besonderem Licht sichtbar wird. Nach der Untersuchung der Netzhaut wird je nach Befund die Behandlung geplant. Wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und welche Form vorliegt, bestimmt die Behandlung maßgeblich. Zu den Behandlungen der feuchten Form gehören Injektionen von Anti-VEGF-Medikamenten in das Auge. Sie sollen das unkontrollierte Wachstum der Gefäße verringern. Bei der trockenen Form können Ergänzungen mit Lutein, Zeaxanthin und Omega-3 hilfreich sein, nach einer ausführlichen Untersuchung sollten jedoch die ärztlichen Empfehlungen beachtet werden.- Bei der feuchten Form wird die Diagnose zuerst mit der optischen Kohärenztomografie (OCT) gestellt, bei Bedarf ergänzt durch eine Angiografie; die Behandlung erfolgt mit Injektionen in das Auge.
- Die trockene Form lässt sich durch keine Behandlung aufhalten; im mittleren Stadium können jedoch spezielle Vitamin- und Mineralstoffpräparate für die Makula (AREDS-Formel) das Fortschreiten verlangsamen.
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Häufig gestellte Fragen
- 1
Heilt eine Makuladegeneration vollständig aus?
Eine dauerhafte Heilung ist nicht möglich, das Fortschreiten lässt sich jedoch verlangsamen. Deshalb ist ein früher Beginn der Behandlung wichtig. - 2
Führt die Makuladegeneration zur Erblindung?
In fortgeschrittenen Phasen kann sie zum Verlust des zentralen Sehens führen. Eine vollständige Erblindung ist jedoch selten. - 3
Tritt diese Erkrankung auch bei jungen Menschen auf?
Sie tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf und wird mit dem Alter häufiger. Manche erblichen Formen zeigen sich jedoch auch in jungen Jahren. - 4
Wirkt sich die Ernährung auf die Erkrankung aus?
Ja. Eine Ernährung mit Bestandteilen, die der Augengesundheit guttun, etwa Lutein, Zeaxanthin und Omega-3, wird empfohlen. - 5
Ist die Injektion in das Auge schmerzhaft?
Sie erfolgt meist mit betäubenden Tropfen, sodass keine Schmerzen zu spüren sind. Danach kann jedoch ein leichtes Stechen auftreten.



